Schwabhausen/Landsberg am Lech – Mit dem traditionellen Hebauf hat die VR-Bank Landsberg-Ammersee eG einen wichtigen Meilenstein ihres Wohnbauprojekts in Schwabhausen gefeiert. Zahlreiche Handwerker, Projektpartner, Vertreter der Gemeinde sowie Gäste nahmen am Richtfest teil.
Der Vorstandsvorsitzende Stefan Jörg würdigte in seiner Ansprache vor allem die Arbeit der beteiligten Handwerksbetriebe. Was beim Spatenstich noch Plan auf Papier gewesen sei, stehe nun sichtbar vor allen Beteiligten. Dafür dankte er den Unternehmen und allen Mitarbeitenden auf der Baustelle ausdrücklich für ihren Einsatz, ihre Verlässlichkeit und die gute Zusammenarbeit.
Zugleich erinnerte Jörg daran, dass die Genossenschaft in diesem Jahr ihr 140-jähriges Bestehen feiert. Gegründet worden sei die Bank einst im nahen Eresing. Mit dem Bauprojekt in Schwabhausen wolle man auch heute Verantwortung in der Region übernehmen und Zukunft aktiv mitgestalten.
Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen
Das Projekt umfasst zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 28 Wohnungen und einer Gesamtwohnfläche von rund 1.800 Quadratmetern. Die Wohnungsgrößen reichen von etwa 42 bis gut 80 Quadratmetern. Damit sollen unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden – von jungen Menschen auf Wohnungssuche über Paare bis hin zu Bürgerinnen und Bürgern, die in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten und eine moderne Wohnform suchen.
Zur Gesamtanlage gehören außerdem eine Tiefgarage mit 40 Stellplätzen, zusätzliche oberirdische Stellplätze, ein Kinderspielplatz sowie gestaltete Außenanlagen. Das Investitionsvolumen für den Projektteil der Bank liegt nach Unternehmensangaben bei rund 8,8 Millionen Euro.
Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung
Auch auf Nachhaltigkeit legt die Genossenschaft nach eigenen Angaben großen Wert. Die Gebäude entstehen im KfW-55-Standard, verfügen jeweils über einen Aufzug und werden über eine gemeinsame Pelletheizung versorgt. Zusätzlich ist auf einem Gebäude eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher vorgesehen. Sämtliche Wohnungen erhalten Glasfaseranschlüsse.
Vorstandsmitglied Martin Egger betonte in seinem Redebeitrag die intensive Planungsphase seit dem Jahr 2022. Gemeinsam mit der Gemeinde Weil sei ein vorhabenbezogener Bebauungsplan entwickelt worden. Egger dankte Bürgermeister Christian März dem Gemeinderat und der Verwaltung für die konstruktive Unterstützung.
Zudem unterstrich er die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit. Wo immer möglich, arbeite die Bank mit Unternehmen aus der Region zusammen, um Wertschöpfung vor Ort zu halten und kurze Wege zu sichern.
Fertigstellung im Jahr 2027 geplant
Die Baugenehmigung war im Mai 2025 erteilt worden, seit Juli 2025 laufen die Bauarbeiten. Wenn der Bau weiterhin planmäßig verlaufe, sei die Fertigstellung für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.
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