Landsberg am Lech/Wien – Unsere erste Wienreise mit insgesamt 24 Personen (eine Person ist leider kurzfristig ausgefallen) war eine wunderbare Sache, die Lust auf mehr gemacht hat. Interessant, wie sich Dinge entwickeln. Wenig ist tatsächlich vorhersehbar. So hatten wir nie mit einer so großen Resonanz gerechnet. Und ein wenig nervös ist man ja schon bei so einer Jungfernfahrt. Hat man an alles gedacht? Klappt alles vor Ort? ... Ich bedanke mich bei allen Mitreisenden für das entgegengebrachte Vertrauen und natürlich auch beim Reisebüro Vivell für die unkomplizierte administrative Abwicklung. Das Hotel war die richtige Basistation für unsere Forschungsreise. Die Historikerin Marie-Theres Arnbom führte uns sachkundig durch Pötzleinsdorf und erklärte uns Zusammenhänge, die man so nicht vermutet hätte. Der Besuch im ältesten Bekleidungsgeschäft Wiens Jungmann & Neffe war beeindruckend. Auch hier sind wir schlauer rausgegangen als wir hineinkamen. Die Gemeindebauführung mit anschließendem Ausstellungsbesuch war natürlich ebenso spannend wie informativ. Die Strottern bewiesen uns im Jazzclub Porgy & Bess, dass das Wienerlied nicht tot ist. Im Gegenteil! So einen lebendigen Auftritt muss man erst mal hinbekommen. Die Ausstellung mit Fotografien Lisette Models in der Albertina konnten wir "live" bewundern, noch bevor die SZ ausführlich darüber berichtete. Wir wurden im Kaffeehaus und im Gasthaus hervorragend versorgt. Und was mir besonders wichtig war, alle hatten noch Zeit und Luft für individuelle Aktivitäten. Ich hatte eine Gruppenreise versprochen für Menschen, die normalerweise keine Gruppenreisen machen. Ich denke, das ist gelungen...
Die nächsten Reisetermine sind
3. bis 7. Juni
16. bis 20. September
und
13. bis 17. Oktober
Die Gruppen können gern auch kleiner sein. Aber insbesondere für die Januargruppe war die Nachfrage extrem hoch, sodass wir bei 25 Personen deckeln mussten. Größer sollen die Gruppen nicht werden. Derzeit wären aber für alle Reisen noch Plätze frei. Wer Fragen hat, meldet sich am besten direkt und persönlich, entweder per E-Mail oder im Laden. Die Themen der Reisen bleiben die gleichen, auch wenn das Programm im Detail natürlich nicht immer dasselbe sein wird. Das jüdische Bürgertum zwischen 1900 und 1938, das Rote Wien und die Wiener Gemeindebauten, Musik und Kunst aus Wien und last but not least die Wiener Küche, weil Essen und Trinken muss der Mensch, da kann er gleich auch was G'scheits zu sich nehmen. Die Wiener Küche ist im Übrigen auch eine multikulturelle, auch wenn die Nazis versucht hatten sie umzudeutschen. Aber es gibt keinen Kaffee auch kein Gulasch, nicht mal einen Kaiserschmarrn, wenn man nicht im wahrsten Sinne des Wortes über den Tellerrand hinausschaut.
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