Ammersee – Am Samstag, 28. Februar – kurz vor Inkrafttreten des saisonalen Betretungsverbots im Naturschutzgebiet – hat der BUND Naturschutz in Bayern an der Alten Ammer mehrere Eichen sowie weitere ältere Laub- und Mischbäume vor Biberverbiss geschützt.
In den vergangenen Monaten waren entlang des Gewässerabschnitts wiederholt Fraßspuren festgestellt worden. Besonders betroffen sind dabei ältere, ökologisch wertvolle Bäume, deren Verlust nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch die Stabilität der Uferbereiche beeinträchtigen würde. Um größere Schäden zu verhindern, brachten die ehrenamtlichen Helfer flexible Stahlgitter an. Diese wurden eng um Stämme und empfindliche Wurzelansätze gewickelt, sodass die Rinde für Biber nicht mehr erreichbar ist, ohne das natürliche Wachstum der Bäume einzuschränken.
Die Maßnahme dient dem gezielten Schutz einzelner prägender Bäume und stellt einen Kompromiss zwischen Artenschutz und Erhalt wertvoller Gehölzbestände dar. Der Biber als streng geschützte Tierart bleibt dabei ungestört; gleichzeitig werden besonders erhaltenswürdige Bäume gesichert. Mit Blick auf das bevorstehende Betretungsverbot war der Einsatz zeitlich bewusst so gelegt, dass die Arbeiten noch rechtzeitig und ohne Störung sensibler Bereiche durchgeführt werden konnten.
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