Penzberg – Kooperation über Landkreisgrenzen hinweg: Kürzlich fand im Penzberger Rathaus ein Treffen der Wirtschaftsförderer des Landkreises Weilheim-Schongau sowie ihrer Kollegen aus dem Nachbarlandkreis Bad Tölz-Wolfratshausen statt. Die regelmäßig stattfindenden Treffen, die rotierend an verschiedenen Orten abgehalten werden, bieten den Wirtschaftsförderern die Ge- legenheit zum intensiven Austausch über aktuelle Herausforderungen und Strategien in der re- gionalen Wirtschaftsförderung. Die zentrale Lage Penzbergs ermöglichte dieses Mal auch die Beteiligung der Wirtschaftsförderer aus den Städten Bad Tölz, Geretsried und Wolfratshausen.
Stefan Korpan, Erster Bürgermeister der Stadt Penzberg, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich und ging besonders auf die Vielfalt der Themen in der Wirtschaftsförderung ein. Er hob die unterschiedlichen Hintergründe hervor, die die Wirtschaftsförderer mitbringen, und betonte, wie diese Vielfalt dazu beiträgt, neue Perspektiven und innovative Lösungen für die Region zu entwickeln. „Die enge Kooperation über die Landkreisgrenzen hinweg und die Ver- schmelzung unterschiedlicher Sichtweisen und Kompetenzen sind ein wichtiger Schlüssel für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und eine starke regionale Gemeinschaft", sagte Korpan.
Auf der Tagesordnung standen vielfältige Themen, die für die aktuellen und zukünftigen wirt- schaftlichen Entwicklungen in der Region von großer Bedeutung sind. Ein Schwerpunkt war der fortlaufende Ausbau der Breitbandinfrastruktur, der als Grundlage für digitale Transformation und Wettbewerbsvorteil angesehen wird. Darüber hinaus wurden die neuen Regelungen für lange Einkaufsnächte in Bayern besprochen, ferner innovative Konzepte zur Belebung der In- nenstädte, darunter der „Innenstadt-Freitag" der Aktionsgemeinschaft Innenstadt. Auch die Si- cherheit bei Veranstaltungen wurde als aktuelle Herausforderung für Kommunen diskutiert.
Themen der Mobilität kamen ebenfalls nicht zu kurz; die Wirtschaftsförderer tauschten sich über vielversprechende Ansätze wie Mitfahrplattformen, den neuen Alpenbus und die Initiative Mitfahrbänke aus. Ein weiteres Kernthema war die Stimmung bei den Unternehmern in der Re- gion. Während bei einigen Branchen positive Entwicklungen zu verzeichnen sind, werden andere
Unternehmen durch die aktuelle weltpolitische Lage stark gefordert. Auch das Spannungsfeld zwischen Leerständen in Innenstädten und Gewerbegebieten sowie der Flächenknappheit wurde als ein dringendes Thema herausgestellt, das weiterer Lösungsansätze bedarf. Die Teil- nehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Möglichkeit zum intensiven Erfah- rungsaustausch und der Entwicklung gemeinsamer Strategien. Solche Treffen sind von großer Bedeutung, um Synergien zu nutzen und die wirtschaftliche Stärke der Region nachhaltig zu fördern.
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