Landsberg am Lech – Ulla Schäfer sitzt bereits für die FDP in Stadt- und Kreistag und kandidiert dafür erneut bei der Kommunalwahl 2026. Zudem wirft sie ihren Hut als Oberbürgermeisterin für die Stadt Landsberg in den Ring. Einstimmig wurde Ulla Schäfer bei der Aufstellungsversammlung der FDP Landsberg am 3. Dezember als Oberbürgermeisterkandidatin gewählt. Zudem führt sie die Stadtratsliste mit elf Kandidatinnen und Kandidaten an.
In ihrer Kandidatur verweist die 56-jährige Umwelttechnikerin darauf, dass Demokratie nur funktioniere, wenn sich viele verschiedene Kandidatinnen und Kandidaten für die wichtigen Ämter zur Verfügung stellen. Auch der häufigen Forderung, dass es mehr Frauen in der Politik brauche, will sie damit gerecht werden. „Ferner will ich die FDP als freiheitlich-liberale Partei wieder mehr ins Blickfeld der Bürgerinnen und Bürger rücken", sagt Ulla Schäfer. Denn es brauche für einen Aufschwung und eine stabile Zukunft in Bayern und Landsberg wieder mehr persönliche und unternehmerische Freiheit und Verantwortung. „Leistung muss sich lohnen ist ein Statement, für das ich stehe", so Ulla Schäfer. Wichtige Themen, die sie als Oberbürgermeisterin angreifen will, sind ein solider Haushalt sowie die Unterstützung von Unternehmen für eine florierende Wirtschaft in Landsberg. Auch die Stärkung der Innenstadt hat bei ihrer Priorität. „Durch einen sorgsamen Umgang mit den Finanzmitteln sollen solide Rücklagen aufgebaut werden, um wieder mehr Handlungsspielraum für die Stadtentwicklung zu gewinnen." Bei der aktiven Stadtentwicklung will Ulla Schäfer ihren Fokus vor allem auf das ehemalige Unipergelände legen. Es gelte, dieses mit Fingerspitzengefühl zu entwickeln und mit Blick auf zusätzliche Infrastruktur.
Für das Amt fühlt sich Schäfer gut gerüstet, denn als Selbständige im Bereich Sicherheits- und Umwelttechnik habe sie eine hohe Kompetenz im Umgang mit komplexen Problemstellungen, ihr Lösungsansatz sei analytisch und ergebnisorientiert. Zudem verfüge sie über ausgeprägte organisatorische Fähigkeiten, entwickelt auch durch die Notwendigkeit, als Witwe und Mutter zweier Kinder Beruf und Familie zu vereinen.
Mit Angela Rehekampff, Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen Starnberg-Landsberg auf Platz zwei der Stadtratsliste sieht sie gute Chancen, dass die FDP bei der Kommunalwahl 2026 mehrere Plätze im Stadtrat belegen könnte.
In ihrer Vorstellungsrede setzt die 28-jährige Rehekampff auf ihre Herzensthemen Bildungs-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik und erläutert, welche Gestaltungsspielräume Schulen vor Ort im Alltag haben - unabhängig von Landes- und Bundespolitik. Besonders wichtig sei ihr in Bezug auf die zukünftige Fachkräftesicherung und die berufliche Orientierung der Jugendlichen die bessere Vernetzung von Schulen und lokalen Unternehmen. Sie schlägt dafür in Zusammenarbeit mit den Kammern feste „Schulpartnerschaften" vor, bei denen Unternehmen von der frühen Rekrutierung junger Talente profitieren und Schülerinnen und Schüler bessere Praxiseinblickegewinnen können.
Rehekampff, die als Berufsberaterin für Jugendliche bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitet, betont: „Wir können es uns nicht leisten, dass auch nur ein einziger junger Mensch auf der Strecke bleibt. Beruflich kämpfe ich jeden Tag dafür, nun will ich das auch politisch tun, denn Fortschritt entsteht nur da, wo Menschen Verantwortung übernehmen."
Die Kandidaten der Stadtliste sind: 1 Ulla Schäfer, 2 Angela Rehekampff, 3 Felix Cubic, 4 Marco Scrascia, 5 Lukas Rehekampff, 6 Jonas Böhm, 7 Leoni Lindner, 8 Lorenz Zehetbauer, 9 Oliver Wangler, 10 Simone Heiß und 11 Iris Frey.
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