Geltendorf – Greifenberg, Dießen, Schondorf, Kaufering, Windach und jetzt Geltendorf. Die Landkreis-Gemeinde mit dem markanten Bahnhof ist seit Mittwoch in der BayernHistoryApp mit rund 30 Artikeln online. In der App sind zudem Beiträge zu den Ortsteilen Hausn, Kaltenberg und Walleshausen zu finden. Beim Alten Wirt, einem der zentralen Plätze von Geltendorf, lud Bürgermeister Robert Sedlmayr interessierte Bürger zur offiziellen Präsentation von digitaler Geschichtsvermittlung und Geschichtenvermittlung. Macher und Initiator Wolfgang Hauck erklärte den Teilnehmern des Treffens das Motiv und die Entstehungsgeschichte der App. Redaktionsleiter Alois Kramer bedankte sich für die fruchtbare, intensive Mitarbeit bei Peter Wörle und Alwin Reiter. Ohne diese beiden kundigen Ortschronisten wäre die Geschichtsapp für Geltendorf nicht zustande gekommen. Bürgermeister Sedlmayr war auch bei den regelmäßigen Treffen mit Hauck, Kramer, Wörle und Reiter dabei und hat das Projekt wohlwollend begleitet.
In der App für Geltendorf geht es um historische Bauten, Denkmäler aber auch um die jüngste Geschichte des Dorfes wie etwa die Erweiterung der jahrzehntelang ersehnten Bahnnterführung. Dem Graffitizug in Geltendorf aber auch baugeschichtlich aufschlussreichen Dingen wie dem Pfarrhaus in Geltendorf sind Beiträge gewidmet. Natürlich darf die wechselvolle Geschichte des Alten Wirts nicht fehlen. Vielleicht weiß der eine oder andere Geltendorfer gar nicht, dass es einen so genannten Dreiherrnstein in der Gemarkung Geltendorf gibt sowie einen Gedenkstein für den an einem Silvesterabend Ende des 19. Jahrhunderts erfrorenen Ortschronisten Franz Paul Baader. Alles das ist zu lesen wie auch zu hören in der BayernHistoryApp. Denn die Artikel sind vertont.
Weitere 30 Beiträge sollen demnächst folgen. Peter Wörle sagt: "Material ist genug da". Wolfgang Hauck versteht sich als Vermittler und Schnittstelle zwischen Heimatforschern, Archivaren und einem Publikum, das durchaus auch jung ist. Er betont die niederschwellige Zugangsweise zu den Daten und Fakten, die aber nicht zu Lasten des wissenschaftlichen Anspruchs des Projekts geht. Die App ist kostenfrei für die Nutzer, trackingfrei, werbefrei und barrierearm.
In Vorbereitung sind die Gemeinden Fuchstal, Prittriching, Scheuring, Egling, Weil und Eching. Kommunen in Franken und in der Oberpfalz sind bereits in der HistoryApp vertreten. Vielleicht kommt noch Stoffen dazu, denn Gottfried und Sieglinde Kircher aus Stoffen, die eine 500-seitige Haus- und Hofgeschichte ihres Ortes geschrieben haben, waren unter den Teilnehmern der Präsentation und sehr an einer Zusammenbarbeit interessiert.
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