Weßling – Am frühen Donnerstagabend gelang es einem bislang unbekannten Täter, mittels der überregionalen Betrugsmasche „Schockanruf" Goldmünzen zu erlangen. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.
Eine 86-jährige Rentnerin aus Weßling erhielt am gestrigen frühen Abend einen Anruf einer bislang unbekannten Betrügerin. Diese gab sich als Krankenhausmitarbeiterin aus und erzählte der Rentnerin eine erfundene Geschichte. Demnach sei ihre Tochter schwer an Darmkrebs erkrankt und benötige zur Rettung ihres Lebens spezielle Medikamente aus der Schweiz. Um diese besorgen zu können, sei eine Sonderzahlung erforderlich.
Die besorgte Seniorin stellte einen fünfstelligen Betrag in Goldmünzen in Aussicht. Daraufhin begab sich ein vermeintlicher Mitarbeiter des Krankenhauses zu ihrer Wohnanschrift, nahm die Goldmünzen an sich und verschwand wieder.
Erst einige Zeit später kamen der Frau Bedenken und sie informierte die Polizei. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.
Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 35 Jahre alt, 175 cm groß, schwarze Haare, südländische Erscheinung.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck übernommen. Zeugen werden gebeten, Hinweise zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen zu melden, die sich am 05.03.2026 am späten Nachmittag und frühen Abend in Weßling aufgehalten haben.
Hinweise werden unter der Telefonnummer 08141 612-0 entgegengenommen. (Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord)
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